Schleichdiktat in der Grundschule: alles, was der Lehrer wissen muss

In meiner Arbeit als Lehrerin der Grundschule habe ich schon vor Jahren das Schleichdiktat für mich und meine Schüler entdeckt. Es ist meiner Meinung nach ein sehr probates Mittel zum besseren Einprägen von Buchstaben und Wörtern. Kinder jeden Alters lieben diese Art des Deutschunterrichts und sie möchten das Schleichdiktat, einmal eingeführt, gar nicht mehr missen. Schleichdiktate sind eine sinnvolle Übung und sie lockern den Unterricht auf. Alle Schüler profitieren davon, dass ihre Merkfähigkeit und ihre Konzentrationsfähigkeit verbessert werden.

Schleichdiktat in der Grundschule: alles, was der Lehrer wissen muss

Das Schleichdiktat wird in der Regel fachübergreifend bzw. projektbezogen eingesetzt. Es ist eine gute Übung, aber auf Notengebung wird dabei in aller Regel verzichtet. Denn beim Schleichdiktat wäre keine absolute Chancengleichheit gegeben. Es ist aber immer eine super Übung für ein zu benotendes Diktat.

Was ist eigentlich ein sogenanntes Schleichdiktat?

Das Schleichdiktat ist ein sehr praktisches Mittel, um den Deutschunterricht spielerisch zu erleichtern. Als Lehrer benötigt man dazu eigentlich nur Papier und den PC. Auf einer DIN A4 Seite schreibe ich mit etwas Abstand einzelne Buchstaben, Wörter, Satzteile oder auch ganze Sätze. Dann wird das Blatt ausgedruckt und es wird in Streifen geschnitten. Alternativ zum ausgedruckten Text können auch Karteikarten handschriftlich beschrieben oder bedruckt werden.


In den Klassenstufen 1 und 2 empfiehlt es sich, auch noch die entsprechenden Symbole mit aufzumalen oder aufzudrucken. Am Tag des Diktats oder der vorbereitenden Übungen hänge ich die Zettel bzw. Karteikarten an verschiedenen Stellen im Klassenzimmer auf. Nun kann das Schleichdiktat beginnen, bei dem die Schüler nach und nach die Inhalte der Zettel wiedergeben müssen. Das Schleichdiktat hilft Kindern von Beginn der Schulzeit an, ihre Konzentrationsfähigkeit und ihre Merkfähigkeit zu trainieren und zu verbessern.

Kennt ihr Schleichdiktate und wie heißen diese bei euch?

Waren euch als Kollegen Schleichdiktate bzw. Laufdiktate bereits bekannt? Kennt oder nutzt ihr noch weitere, alternative Begriffe für das Wort “Schleichdiktat”? Schreibt mir dazu gerne einen Kommentar! Ich freue mich jetzt schon darauf 😉

9 Schritte, wie man ein Schleichdiktat hält

In den folgenden neun Schritten möchte ich euch erklären, wie ich ein solches Schleichdiktat durchführe. Diese Methode hat sich für mich über Jahre hinweg bewährt und ich möchte sie nicht mehr missen.

1. Der Lehrer bereitet Textabschnitte vor und befestigt sie

Während meine Schüler in der Pause sind, hänge ich die vorbereiteten Textfragmente schon an verschiedenen Stellen im Klassenzimmer auf. Alternativ zu bedruckten Blättern nutze ich inzwischen immer öfter weiße oder pastellfarbene Karteikarten. Das hat den entscheidenden Vorteil, dass weniger Papiermüll anfällt und dass sie schöner aussehen als simple Papierstreifen.

Ein weiterer Vorteil dieser Karteikarten besteht darin, dass ich die einmal angefertigten Textkarten über mehrere Jahre hinweg nutzen kann. Für jede Klassenstufe benötigt ihr selbstredend Texte in ganz verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Der Inhalt richtet sich nach dem jeweiligen Lehrstoff, der gerade in Deutsch und fachübergreifend durchgenommen wird.

Dieses Video zeigt Beispiele, wie eine Textabschnitte aussehen könnte:

2. Die Kinder gehen lassen und verschaffen sich einen Überblick

Nun dürfen die Kinder zunächst Textfragment für Textfragment in aller Ruhe durchlesen. Sie gehen zu den Karteikarten und verschaffen sich einen Überblick über die gesamte Aufgabe. Nun ist nicht jeder Klassenraum gleich zugeschnitten und auch die Anzahl der Schüler variiert. Der Fairness halber, damit alle Schüler die gleiche Entfernung zwischen ihren Plätzen und den Zetteln haben, verteile ich die Karten oder Zettel gleichmäßig im gesamten Raum.

Sollten im Klassenraum nicht genügend Möglichkeiten bestehen einen Text aufzuhängen, können die Zettel oder Karten auch auf freien Tischen platziert werden. Während des gesamten Schleichdiktats herrscht übrigens eine herrliche Ruhe im Klassenraum. Die Kinder sollten nämlich nicht miteinander kommunizieren. Meistens klappt das auch hervorragend und alle 😉 profitieren von der angenehmen, entspannten Atmosphäre im Raum.

3. Jetzt entscheiden die Schüler sich für den ersten Textabschnitt

Nachdem sie alle Textfragmente gesehen haben, entscheiden meine Schüler sich für das erste Textfragment. Wenn sie sich nun einen Buchstaben, ein Wort oder einen ganzen Satz eingeprägt haben, schleichen sie ganz ruhig zu ihrem Platz zurück. Dieses leise Schleichen hat dem Schleichdiktat seinen Namen verliehen.

In manchen Bundesländern oder Regionen heißt diese Art des orthographischen Lernens auch Laufdiktat. Ob nun Schleichdiktat oder Laufdiktat genannt, es ist wirklich sehr wichtig, dass die Kinder während dieser Art des Deutschunterrichts sehr leise sind. Denn es erfordert schon eine hohe Konzentration, dass sie sich die Textabschnitte bis zum eigentlichen Aufschreiben merken können.

4. Das Einprägen des Textfragments geschieht nicht überhastet

Es dauert eine ganze Weile, bis Kinder sich an diese Art des Lernens und des Arbeitens gewöhnt haben. Wichtig ist, dass sie sich die Buchstaben oder die Wörter und Sätze gut einprägen. Manchmal herrscht ein zu großes Gedränge im Klassensaal. Das ist insbesondere dort der Fall, wo eine Klasse sehr groß ist. In diesem Fall kann auch, nach Absprache mit der Schulleitung, der Flur mitgenutzt werden.

Das Nutzen des Flurs ändert nichts am jeweiligen Ablauf. Die Kinder gehen vor die Tür und prägen sich die von mir vorbereiteten Textfragmente dort ein. Bei dieser Variante ist es ganz besonders wichtig, dass sie absolut leise sind. Denn bei einem hörbaren Geräuschpegel würden sich auch benachbarte Klassen gestört fühlen. Wo auch immer die Zettel oder die Karteikarten hängen, die Schüler prägen sich nun deren Text ein. Dazu sollten sie sich immer ausreichend Zeit lassen.

Ich möchte eines der bemerkenswerten Beispiele des Schleichiktats zeigen :

Schleichiktat
Ressource: «https://fraulocke-grundschultante.de/»

5. Nach dem Einprägen leise zurück zum Platz schleichen

Danach gehen die Kinder ruhig und langsam zu ihrer Bank und ihrem Stuhl zurück. Wenn ich eine neue Schulklasse übernehme, übe ich diese ersten Schritte zunächst einmal mit allen Kindern. Ich versuche ihnen begreiflich zu machen, dass niemand hasten oder rennen muss. Denn es sollen ja keine Weltrekorde aufgestellt werden, sondern das Schleichdiktat oder Laufdiktat sollte allen Kindern Spaß machen. Diese Art des Lernens hat übrigens noch einen weiteren Vorteil, denn meine Schüler lernen dabei, Rücksicht auf ihre Mitschüler zu nehmen.

Gedränge ist beim Schleichdiktat oder Laufdiktat überhaupt nicht notwendig oder erwünscht. Doppelstunden eignen sich ganz besonders gut für die Durchführung eines Schleichdiktats. Bei vielen, vor allen Dingen bei noch sehr jungen Schülern, lässt die Konzentration im Laufe einer Doppelstunde etwas nach. Aber erfreulicher Weise ist das beim Schleichdiktat nicht der Fall. Denn während des Abhaltens eines solchen Diktats bleibt die Aufmerksamkeit in der Regel voll erhalten.

Nach dem Einprägen leise zurück zum Platz schleichen

6. Das erste eingeprägte Textfragment auf das Übungsblatt oder ins Heft übertragen

Wieder am Platz angekommen, schreiben meine Schüler jetzt den ersten gelesenen Textabschnitt in ihr Heft. Um die ganze Sache nicht zu kompliziert zu gestalten, muss dabei keine Rangfolge der Textabschnitte eingehalten werden. Die Schüler können frei wählen, mit welchem der Zettel sie beginnen möchten. Wichtig ist nur, dass sie am Ende der Stunde oder der Stunden alle Textfragmente im Heft oder auf dem Übungsblatt stehen haben. Alternativ dazu können die Textabschnitte auch nummeriert werden, so dass der ganze Text sinnvoll angeordnet ist.

Je nach Klassenstufe lässt sich der Schwierigkeitsgrad erhöhen. Ich habe ein Schleichdiktat auch schon über eine ganze Woche hinweg abgehalten. Nämlich dann, wenn meine Schüler der dritten oder vierten Klassenstufe die Textfragmente nicht nur aufschreiben, sondern den Text am Ende auch noch sinnvoll sortieren sollen.

7. Es darf mehrfach zum jeweiligen Textabschnitt gelaufen werden

Nicht jeder Schüler schafft es auf Anhieb, sich einen Textabschnitt zu merken und ihn auf dem Papier wiederzugeben. Daher dürfen die Kinder immer wieder zwischen ihrem Platz und dem aufgehängten oder ausgelegten Textabschnitt hin- und herschleichen. Sollte dabei Unruhe aufkommen, muss ich selbstverständlich sofort einschreiten, um die Konzentration und die Disziplin zu wahren.

Aus Erfahrung kann ich aber sagen, dass es diesbezüglich wenig Probleme geben wird. Einmal erklärt und geübt, freuen sich Grundschüler aller Klassenstufen auf das Schleichdiktat. Meine Schüler fragen zu Beginn einer Deutschstunde sogar immer wieder explizit nach, ob wir denn heute ein Schleichdiktat durchführen. Es gibt kaum einen Schüler, der diese Art der Übung nicht mag. Da sind sich die Kinder ausnahmsweise alle einig 👍

Und noch ein Beispiel für ein Schleichiktat. Ich hoffe, es wird für Sie nützlich sein :)

8. Den Schülern deutlich machen, dass es nicht auf Schnelligkeit ankommt

Den Schülern wird beim Hin- und Herlaufen zwischen meinen Textfragmenten und ihrem Blatt auch Selbstverantwortung übertragen. Sie kontrollieren nämlich dabei immer wieder, ob sie einen Fehler gemacht haben. Manche meiner Schüler schaffen es auf Anhieb, ein Textfragment auf ihrem Blatt wiederzugeben. Andere, im Deutschen noch schwächere Schüler, brauchen ein paar Anläufe dazu.

Vor der Einübung des ersten Schleichdiktats hatte ich mir ja bereits ausführlich Zeit genommen, um den Ablauf und das Verhalten während dieser zu erklären. Ich mache den Kindern immer wieder deutlich, dass es bei der Wiedergabe der Textabschnitte gar nicht so sehr auf Schnelligkeit, sondern auf die exakte Übertragung des Textes ankommt.

9. Stück für Stück wird der Text nun vervollständigt und das Blatt abgegeben

Wenn die Kinder nun einen Fehler entdeckt haben, dann können sie diesen selbst korrigieren. Aus Platzgründen und der Lesbarkeit wegen lasse ich die Schüler daher lieber von mir vorbereitete Übungsblätter als ihr Übungsheft nutzen. Das hat den Vorteil, dass eine gewisse Ordnung auf den Übungsblättern eingehalten wird. Es erleichtert auch meine spätere Überprüfung und Korrektur.

Haben die Kinder nun einen Fehler entdeckt, dann streichen sie falsch geschriebene Buchstaben, Wörter oder Sätze durch. Die Verbesserung schreiben sie in eine freie, dafür vorgesehene Zeile. Meist reicht bei einzelnen Buchstaben oder Wörtern eine einmalige Verbesserung. Bei ganzen Sätzen gestaltet sich das Ganze schon etwas schwieriger. Es sollten aber auf jeden Fall drei Zeilen Platz auf dem Papier vorhanden sein, damit auch mehrfach verbessert werden kann. So wird, Stück für Stück, der gesamte Text aufs Papier übertragen.

Ich möchte eine sehr interessante Version des Designs zeigen, ich bin einfach begeistert! :)

Stück für Stück wird der Text nun vervollständigt und das Blatt abgegeben
Ressource: «https://www.selema.de/»

Hier könnt ihr euch noch einmal einen Überblick über die wichtigsten Schritte und Grundlagen des Textdiktats verschaffen 😊

  • Textabschnitte vorbereiten, befestigen und auslegen
  • Die Schüler dürfen sich einen Gesamtüberblick verschaffen
  • Sie lesen nun den ersten Textabschnitt
  • Danach prägen sie sich den Inhalt gut ein
  • Sie “schleichen” zurück zu ihren Plätzen
  • Das erste Textteil wird übertragen
  • Mehrfach zum jeweiligen Textabschnitt laufen ist erlaubt
  • Genauigkeit und Sorgfalt hat Vorrang vor Schnelligkeit
  • Gesamten Text Abschnitt für Abschnitt eintragen und letztmalig kontrollieren

Die sechs besten Schleichdikta Ideen für die Grundschule

Auf verschiedenen Webseiten werden die meiner Meinung nach besten Ideen für Schleichdiktate beschrieben. Selbstredend gibt es noch viele weitere Ideen für solche Übungsdiktate im Internet. Als ich ein wenig recherchiert habe, was andere Kollegen vorschlagen oder nutzen, sind mir diese sechs Ideen ganz besonders ins Auge gefallen. Diese Ideen von Kollegen lassen sich eins zu eins im Unterricht nutzen. Ihr könnt sie aber auch beliebig variieren und eigene Ideen entwickeln. Hier ist jede Lehrkraft frei, ihrer eigenen Kreativität Lauf zu lassen 😊

1. Das Igel-Laufdiktat mit einzelnen Begriffen ist in der ersten Klasse sehr beliebt

Das Igel-Laufdiktat mit einzelnen Begriffen ist in der ersten Klasse sehr beliebt
Ressource: «lehrermarktplatz.de»

Ich habe ein Igel Laufdiktat entdeckt, das alle meine Schüler sehr mögen. Es wird bereits seit langen Jahren auch von anderen Kollegen für den Unterricht verwendet. Dabei werden die vier Begriffe Igel, Kastanie, Blatt und Pilz genutzt.

Auf den Vorlagen befinden sich neben den eigentlichen Wörtern auch noch die entsprechenden Abbildungen der Begriffe.

Diese bildliche Visualisierung der Wörter ist ja gerade in den ersten beiden Schuljahren besonders wichtig.

2. Ein Igel-Schleichdiktat für die zweite und dritte Klasse

Ein Igel-Schleichdiktat für die zweite und dritte Klasse
Ressource: «lehrermarktplatz.de»

Ich habe auch die Fortsetzung des Igel-Schleichdiktats entdeckt.

Mit dieser Variante kann auf das in der ersten Klasse geübte Laufdiktat in der zweiten und dritten Klasse aufgebaut werden.

Die Kinder kennen den Igel und die anderen Begriffe ja bereits und sie können jetzt mit den gleichen Begriffen ganze Sätze auf ihre Übungsblätter übertragen.

3. Das Schleich- oder auch Laufdiktat “Vögel im Winter”

Das Schleich- oder auch Laufdiktat "Vögel im Winter"
Ressource: “lehrermarktplatz.de”

Hier befindet sich das Schleichdiktat “Vögel im Winter”. Es hat mir ebenfalls ausnehmend gut gefallen, weil hier Themen aus dem Sachunterricht mit dem Deutschunterricht verbunden werden können.

Die Kinder lernen also nicht nur, wie sie die entsprechenden Wörter korrekt auf ihre Übungsblätter übertragen. Der Lehrstoff aus dem Sachunterricht kann hier eingesetzt und im Gedächtnis verankert werden.

Die Begriffe lassen sich beliebig durch andere ersetzen, je nachdem, was an Schulstoff gerade durchgenommen wird.

4. Ein weiteres Igel-Schleichdiktat, hier zum Thema “Frühling”

Ein weiteres Igel-Schleichdiktat, hier zum Thema "Frühling"
Ressource: «lehrerlinks.net»

Hier findet ihr ein weiteres Igel Schleichdiktat als Fließtext. Hierbei handelt es sich ebenfalls um einen Text aus dem Sachunterricht, der nun weiter genutzt wird. Dieses Diktat ist für die dritte und die vierte Klasse der Grundschule geeignet.

Dass auch hier wieder der Igel vorkommt, erleichtert den Kindern die Arbeit erheblich. Denn das retardierende Element “Igel” ist den Kindern von den ersten Klassenstufen her ja bereits vertraut.

Selbstverständlich könnt ihr auch eigene Igel-Diktate nutzen oder Diktate zu anderen, aktuellen Themen erarbeiten.

5. Ein Schleichdiktat zum Projekt “Haustiere”

Ein Schleichdiktat zum Projekt "Haustiere"
Ressource: «lehrerlinks.net»

Hier gibt es eine Lehrerin ein einfaches Diktat zum Projekt “Haustiere”. Auch hier ist der Inhalt sachbezogen und ein solches Projekt wird ja über einen längeren Zeitraum hinweg erarbeitet. Es geht bei dem Text um die Tiere, die auf einem Bauernhof leben.

Darunter befindet sich auch eine Katze. Die Kinder lernen mit diesem Diktat nicht nur kurze ganze Sätze zu schreiben, sondern sie beschäftigen sich auch mit dem Unterschied zwischen Haustieren und Nutztieren wie Schweinen, Hühnern und Kühen.

Der Text geht explizit auf das Leben einer Katze auf dem Bauernhof ein.

6. Ein Schleichdiktat zum Thema “Vogelfütterung im Winter”

Ein Schleichdiktat zum Thema "Vogelfütterung im Winter"
Ressource: «lehrerlinks.net»

Hier findet ihr ein Schleichdiktat, das mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Dieses schöne Schleichdiktat behandelt das Thema “Vögel und Vogelfütterung im Winter”. Im Text wird ganz genau erklärt, wie Eltern und Kinder verschiedene Vogelarten im Winter füttern können. Sehr schön ist auch hier die Verbindung zum Werkunterricht mit dem Bau eines Vogelhäuschens. Dieses können die Kinder zuhause mit Hilfe der Eltern auch im Freien anbringen und die Vögel im Winter tatsächlich füttern.

Hier habe ich noch weitere Ideen zum Thema Schleichdikat gefunden:

Unter diesem Link habe ich eine sehr schöne Anleitung zum Thema “Was ist eigentlich ein Schleichdiktat?” gefunden:

In diesem Video wird das Lauf- oder Schleichdiktat sehr anschaulich erklärt:

Welche Arten von Schleichdiktaten nutzt denn ihr Kollegen für den Deutschunterricht?

Nutzt ihr auch Schleichdiktate im Unterricht und wenn ja, welche? Es würde mich nämlich sehr interessieren, wie eure diesbezügliche Arbeit aussieht und welche Themen ihr umsetzt. Schreibt mir gerne in einem Kommentar eure Meinung zu diesem Thema 😍 Ich bin schon sehr gespannt, was ihr dazu sagt!

Was ich von Schleichdiktaten halte und welche Alternative es gibt

Meine Schüler und ich selbst lieben Schleichdiktate und wir alle möchten sie im Deutschunterricht bzw. fachübergreifend nicht mehr missen. In sehr unruhigen Klassen empfiehlt es sich alternativ, die Texte nach und nach auf die aufgeklappten Innenseiten der Tafel zu schreiben. Durch mehrmaliges Auf- und Zuklappen der Tafel prägen die Schüler sich das Texttteil ein und sie notieren es auf ihrem Übungsblatt. Verhalten sie sich dabei zunehmend ruhig, kann ihnen die Bearbeitung eines “echten” Schleichdiktat in Aussicht gestellt werden. Das klassische Schleichdiktat ist und bleibt eine tolle Sache 😍

EmmaNeumann/ Autorin

Liebe Kollegen und liebe User!
Mein Name ist Emma und ich bin seit einigen Jahren mit wachsender Begeisterung Grundschullehrerin.
Zu meiner Leidenschaft für Pädagogik gesellt sich eine weitere: Ich interessiere mich sehr für Technik und für Technologien. Diese Hilfsmittel setze ich, sehr überlegt und ausgewogen, immer wieder gerne bei meiner Arbeit ein.

Comments: 2
  1. R. A.

    :idea: :shock: :oops:

    1. EmmaNeumann (author)

      Danke für die Reaktion, ich bin sehr zufrieden🥰

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